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Buch des Lebens Haß als minus und vergebens Wilhelm Busch |
Die Insel der Gefühle Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort. Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel. Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe. Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: "Reichtum, kannst du mich mitnehmen?" "Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich." Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. "Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?" "Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen", antwortete der Stolz, "hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen." Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: "Traurigkeit, bitte nimm du mich mit." "Oh Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss." Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief. Plötzlich aber rief eine Stimme: "Komm Liebe, ich nehme dich mit." Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen. Später fragte die Liebe das Wissen: "Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?" "Ja sicher", antwortete das Wissen, "das war die Zeit." "Die Zeit?" fragte die Liebe erstaunt, "Warum hat mir die Zeit denn geholfen?" Und das Wissen antwortete: "Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist." (danke Cettina) |
Es geht nicht darum zu verstehen, wie das Hirn funktioniert, sondern darum, sein Hirn zu benutzen, um zu verstehen, wie das Leben funktioniert, oder besser: Wie schön und kostbar es ist, eine Zeit lang lebendig zu sein. Prof. Dr. Gerald Hüther (Hirnforscher) |
Aktenstöße nachts verschlingen, schwatzen nach der Welt Gebrauch Und das große Tretrad schwingen, wie ein Ochs, das kann ich auch. Aber glauben, dass der Plunder eben nicht der Plunder wär, Sondern ein hochwichtig Wunder, das gelang mir nimmermehr. Aber andre überwitzen, dass ich mit dem Federkiel Könnt den morschen Weltbau stützen, schien mir immer Narrenspiel.
Joseph von Eichendorff |
das gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht "still sitzend, |
Die Perle Eine Auster sagte zu ihrer Nachbarin: Danke an Jürgen |
Sprung in der Schüssel |
Ein älterer Mann von den Cherokee-Ureinwohnern Amerikas belehrte seine Enkelkinder über das Leben. Er sagte zu ihnen: »Ein Kampf findet in meinem Inneren statt. Es ist ein fürchterlicher Kampf. Da kämpfen zwei Wölfe miteinander. Ein Wolf repräsentiert Furcht, Ärger, Neid, Sorgen, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Vorurteile, Minderwertigkeit, Lügen, Stolz und Überheblichkeit. Der andere Wolf steht für Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Anteilnahme, Gelassenheit, Menschlichkeit, Freundlichkeit, Wohlwollen, Freundschaft, Einfühlungsvermögen, Großzügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen. Derselbe Kampf findet auch in dir und in allen anderen Menschen statt.« Die Kinder dachten darüber nach. Dann fragte eines von ihnen den Großvater: »Und welcher Wolf wird gewinnen?« Der alte Cherokee antwortete: »Es wird der gewinnen, den ich füttere.« Mathias |
Nicht müde werden |
Dein Ringen um und mit Dämonen Reinhard |
Der Blumengarten Am See, tief zwischen Tann und Silberpappel Hier, in der Früh, nicht allzu häufig, sitz ich Bertold Brecht |
Was die Menschen Glück und Unglück nennen, ist nur der rohe Stoff dazu; am Menschen liegt`s, wozu er ihn formt. Nicht der Himmel bringt das Glück; der Menschs bereitet sich sein Glück und spannt seinen Himmel selber in der eigenen Brust. Der Mensch soll nicht sorgen, dass er in den Himmel, sondern dass der Himmel in ihn komme. Wer ihn nicht in sich selber trägt, der sucht ihn vergebens im All. Otto Ludwig |
Komm mit Komm mit mir Da wohnen wir Edens Tochterwelt Rose Ausländer |
A new young monk arrives at the monastery. Mit einen Danke an Kiria |
Aus unserem Gästebuch Hallo Petra, Ein Workshop bei Julia und Jeff ist das komprimierte Leben. Voll, bewegt, herzerfrischen und voller Wunder. Diese sind so vielfältig, wie ein sich schnell drehendes Kaleidoskop mit tausend schrillen, bunten Bildern. Ein wildes auf und ab der Gefühle. Wie ein sturmgepeitschtes Meer und dann wieder ganz still, wie eine Wiese im frühen Morgennebel. Es erfüllt dich, nährt dich, reißt dich schmerzhaft runter in den Strudel, hebt dich hoch, sanft und schwebend. Einen solchen Workshop zu beschreiben, ist, als wolle man den Geschmack einer Kirsche mit Worten übermitteln. Es ist nicht möglich. Du musst schon SELBST hineinbeissen! Egon (ein alter Workshophase) |
"Wenn ich mich zeige, so wie ich bin, wenn ich dich sehe, so wie du bist, Danke Gerhard
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Der plötzliche Spaziergang (Franz Kafka) Wenn man sich am Abend endgültig entschlossen zu haben scheint, zu Danke an Swen |
Offene Herzen, fließend verbunden Ein Gedicht von Sina, W S Juni 07 |
Eine Geschichte ein – frei nach Anthony de Mello: Nach einer Weile bringt die Bedienung das Essen und serviert dem Kind Schnitzel mit Pommes und Ketchup. Danke an Matthias |
Wandlung Danke an Kerstin Z. |
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Achte auf Deine Gedanken, (Danke an Dietmar) |
Segen der Einsamkeit
Mögest du in deinem Leben die Gegenwart, die Kraft und das Licht deiner Seele entdecken. Mögest du erkennen, dass du niemals allein bist,dass deine Seele dich durch ihren Glanz und ihr Zugehörenauf's innigste mit dem Rhytmus des Weltalls verbindet.Mögest du deine Individualität und Verschiedenheit achten. Mögest du erkennen, dass die Gestalt deiner Seele einzigartig ist,dass dir hier ein besonderes Schicksal beschieden ist,dass sich hinter der Fassade deines Lebensetwas Schönes, Gutes und Ewiges ereignet. Mögest du lernen, dein Selbst mit der gleichen Freude,dem gleichen Stolz und der gleichen Wonne zu betrachten,mit der Gott dich in jedem Augenblick gewahrt.
John O'Donohue
(Danke Irmtraut)
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Freiheit Auch wenn du dich für Krieg entscheidest, wähle ich den Frieden. Obwohl deiner Entscheidung Leid folgt, führt mein Weg in die Freude. Trotz deiner Feindseligkeit, wächst in mir die Liebe. Tanz und Musik durchziehen mein Leben. Ich webe ein neues Bild. Und vielleicht, irgendwann, kann ich dich sogar lieben. Susanne Mössinger |
Im Fluß sein im Element sein / Flußbettgrundwasserwindundsonne / spüren. Dort die Ruhe im Strom, / hier die strömende Unruhe, / dort die Stille, Mich von den Steinen anziehen, / überraschen lassen, / die Hände tauchen ein, suchen, / finden, fühlen, richten auf. / Fügen zusammen mit Geduld. Spiel mit Zufall und Risiko, / spielerische Herausforderung, Plötzlich Balance, Standfestigkeit, / Ruhe im Gleichgewicht. Steingestaltenstehvermögen, / Gemeinsam in Balance, / Freude am Gelingen, Eckhard Sültemeyer (Danke an Gisela ) |
Zu HauseDort, wo meine Wahrheit wohnt, wo sein darf, was ist, Lebendigkeit lebt, wo Grenzen gesetzt, respektvoll geachtet, Gefühle betrachtet, gehört und gesehen, Menschen eigene Wege gehen, i h r e Inhalte leben, nichts auf Gerede anderer geben, dort, wo man die Wahrheit sagt, Menschen, wie sie sind, schätzt und achtet, sie mit Liebe betrachtet, ihnen Freiraum schenkt und sich nicht an sie hängt, sie nicht benutzt und manipuliert, um eigenen Zwecken zu dienen oder sich besser zu fühlen, um die eigene Leere mit fremdem Inhalt zu füllen, oder verborgenen Gefühlen zu entrinnen, sie einfach lässt und unterstützt ohne dass es einem nützt, dort, wo man nicht ist gezwungen, sich Schaden zuzufügen und immer hat gerungen, andere zu schützen, um aufrechtzuerhalten ihr Bild der heilen Welt und Harmonie, die doch hat existiert gar nie, dort, wo die Vergangenheit ruht, und man kann neue Wege bestreiten, statt auf alten Mustern herumzureiten, dort, wo man kann innere Schätze heben, nicht muss in Status und Labels leben, dort, wo man kann aus sich selbst heraus schaffen und muss sich nicht machen zum Affen für Umsatzzahlen, Profit und Gier, sondern kann leben im Jetzt und Hier, dort, wo ich kann sein, da bin ich daheim! Birgit I. Münch M.A. am 04.07.05
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Im Fluß sein im Element sein / Flußbettgrundwasserwindundsonne / spüren. Dort die Ruhe im Strom, / hier die strömende Unruhe, / dort die Stille, Mich von den Steinen anziehen, / überraschen lassen, / die Hände tauchen ein, suchen, / finden, fühlen, richten auf. / Fügen zusammen mit Geduld. Spiel mit Zufall und Risiko, / spielerische Herausforderung, Plötzlich Balance, Standfestigkeit, / Ruhe im Gleichgewicht. Steingestaltenstehvermögen, / Gemeinsam in Balance, / Freude am Gelingen, Eckhard Sültemeyer Danke an Gisela |
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Für den Sohn des Schamanen. Danke Anton |
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Hermann Hesse: aus Brief an einen Jüngling 1932: "Sie sind
ein junger Mensch und fragen sich nach Ihren Pflichten und ob sie das
Recht hätten sich um Ihre Pflicht ist es, ein Menschzu werden, ein so brauchbarer, guter,
seiner Fähigkeiten sicherer Mensch wie nur möglich. Ihre Pflicht
ist es, eine Danke an Katharina |
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Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser
Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten. Wir fragen
uns, wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll. Aber wer bist Du,
es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Es dient der Welt nicht, wenn
Du Dich klein machst. Sich klein machen, nur damit die anderen um dich
herum nicht so unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtetes. Wir wurden
geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns ist zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem von uns. Und wenn
wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit unbewusst anderen die
Erlaubnis, es auch zu tun. Wen wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen. Danke an Christa |
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Du legst die Stücke zusammen und merkst rückblickend, dass
sie zueinander passen: Von meinem Mann zum 6o. Geburtstag |
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Wussten Sie schon von Wilhelm Willms Wussten Sie schon, dass die Nähe eines Menschen gesund machen, krank
machen, tot und lebendig machen kann? |
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Das Leben ist schön! von Anton
Was ihr kennt keinen Eiswurm ? Na gut, das sind die kleinen weißbehaarten Würmer, etwa 12 cm lang, mit kleinen blauen Augen, rosa, na sagen wir, Katzennäschen und einen Mund wie ein Mäuschen. Wie ein Eisbär aussieht wisst ihr ja. Also nun zur Geschichte. Arthur sollte ein stolzer Eisbär werden und Felix der Eiswurm ein
großer Held. Am nächsten Morgen hatte sich der Sturm gelegt und die wunderbare Polarsonne, die über den nahe gelegenen Eisberg aufging, versprach einen freundlichen Tag. Arthur streckte sich und begrüßte Felix, den er nun entdeckte. "Guten Morgen, Kleiner" sprach Arthur, und Felix erwiderte die freundlichen Worte mit einem lächelnden Gesicht und schlug die Augen weit auf. Doch irgendetwas war an diesem Morgen anders. Irgendwie fehlte die Wärme der Mutter, das sanfte Lecken ihrer Zunge, wie sie es jeden Morgen tat. Arthur rappelte sich auf seine noch tollpatschigen Beinchen und sprang aus dem schützenden Schoß seiner Mutter, schaute sich um und erschrak plötzlich. Die Mutter lag da, sah aus als ob sie schlafen würde. Er wimmerte, zog mit seinen Zähnchen sanft an ihrem Fell. Liebevoll berührte er sie an ihrer Schnauze, doch nichts regte sich. Als er sich umsah war alles so friedlich und er bemerkte nicht einmal den riesigen Eisbrocken, der vom nahegelegenen Berg aus Eis abgebrochen war und nun neben seiner Mutter im Schnee lag. Angst überfiel ihn und er begann bitterlich zu weinen. So heftig, daß ihm die Tränen über sein seidenes Fell liefen und zu kleinen Eiszapfen erstarrten. "He, Arthur" ,hörte er es rufen, "was ist los," deine Mama fühlt sich so kalt an. Arthur erwiderte schluchzend "Ich,... Ich -schnief- glaube, meine Mama schläft den Eisbärenschlaf, so wie es Opa und Oma schon lange Zeit machen." Felix kam langsam aus der Obhut der Eisbärenmutter heraus. Er kletterte an Arthurs Forderläufen empor, schlängelte sich an Arthurs Hals entlang und kringelte sich um die Nase von Arthur, so das er ihm genau in die Augen sehen konnte. Sein Gesicht veränderte sich in ein liebevolles Lächeln und die 4 Augen trafen sich mit wolliger Wärme. Beide fühlten in diesem Augenblick Angst, doch ihre Nähe zueinander lies sie Hoffnung und Mut schöpfen. Es war ihnen klar, dass sie alleine waren, weit und breit kein Vater zu sehen, keine Mutter die Schutz und Wärme gab. Und gerade nun war es der kleine unscheinbare Felix, der Arthur Mut machte. " Also los" sprach er. Arthur erhob sich und trottete auf wackeligen Beinen, den Freund um die Schnauze gekringelt, dem Ungewissen entgegen. So liefen die beiden Freunde lange Zeit und lernten voneinander Futter
suchen, sich gegenseitig Mut machen, sich trösten, sich Schutz zu
geben, bis sie eines Tages, -es war Mittag, die Sonne stand hoch, -ein
seltsames Heulen vernahmen. Arthur kannte dieses Geräusch noch nicht,
doch Felix war es bekannt und es schauderte ihm bei dem Gedanken. Furcht
überfiel ihn und Arthur spürte es sofort. "Wölfe-
Ei...Ei...Eiswölfe " kam es stotternd aus seinem Munde. Arthur
wusste nicht wie ihm geschah, aber die Worte seines Freundes trieben ihn
an zu rennen. Rennen, was das Zeug hielt und Felix hielt sich mit seiner
ganzen Kraft an seinem Freund fest. Das Heulen kam immer näher, schon
sah man aufgewirbelten Schnee, wie Staub emporfliegen. Sie hörten
Bellen und Knurren, doch nichts half. Das bösartige Heulen, das Schnaufen
und Fauchen näherte sich von Sekunde zu Sekunde. Plötzlich,
beide erstarrten vor Schreck. Vor ihnen, bäumte sich eine riesige
Eiswand auf, Eis soweit das Auge reichte, zu hoch um sie zu erklimmen,
zu lang um sie zu umlaufen. Sein Schrei war sehr laut, es klang fast wie Pfeifen. Wie ein Pfeil schoss der Schrei gen Himmel, brach sich an der Wand aus Eis und schallte in die entgegengesetzte Richtung, über die Weite der vereisten Polarlandschaft. Sein Schrei wiederholte sich am laufenden Band und das Echo erklang in so einem schrillen Ton, dass die Meute erschrocken innehielt. Über Arthur und Felix begann es zu knistern, zu bersten und zu splittern. Der Schrei des kleinen Wurmes hatte die Kraft einer Abrissbirne. Das Eis begann zu brechen, knirschte und stürzte in die Tiefe. In diesem Getöse, in diesem todbringenden Eishagel sprangen die zwei Freunde mit letzter Kraft durch die Speere aus Eis, die tonnenschweren Eismassen und erreichten die dahinterliegende, von Sonnenstrahlen durchflutete Eislandschaft. Hinter ihnen bäumten sich die eingestürzten Eisbrocken zu riesigen Trümmerhaufen zusammen, hatten alles begraben was in ihrer Nähe war. Die beiden Freunde standen erschöpft vor Angst und mit weit aufgerissenen
Augen da und blickten in die tödliche Richtung, doch nichts geschah.
Ihre Herzen die dem Zerspringen nahe waren, ihr Atmen der sich fast überschlug,
wurde ruhiger und ruhiger. Sie standen da und hielten sich fest. Als sich
die Schneewolken die durch das herabfallende Eis aufgewirbelt wurden,
legte, wurde alles ganz friedlich, ruhig, ja gespenstisch still. Kein
Knurren, kein Heulen, kein Fauchen war mehr zu hören. "Wir Leben,
wir leben!" schallte es laut durch die kühle Polarlandschaft.
Tränen vor Freude und Glück liefen beiden über die Wangen.
Das wohltuende Gefühl der Nähe zueinander umhüllte sie
wie ein wärmender Mantel und beide wussten in diesem Augenblick,
--sie waren stärker als der Tod.! |
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Die Einladung Es ist nicht wichtig für mich, wie du dein Leben gestaltest. Es ist nicht wichtig für mich, wie alt du bist. Ich möchte wissen, ob du Schmerz aushalten kannst -
meinen oder deinen eigenen - Ich möchte wissen, ob du die Freude aushalten kannst Es ist nicht wichtig für mich, ob deine Erzählung
gerade wahr ist. Ich möchte wissen, ob du das Schöne sehen kannst
auch an Tagen, an denen es nicht gut läuft Ich möchte wissen, ob du mit Versagen leben kannst
- meinem und deinem eigenen Es ist nicht wichtig für mich, wo du lebst und wie
viel Geld du hast. Es ist nicht wichtig für mich, wer du bist und wie
du hierher gekommen bist. Es ist nicht wichtig für mich, wo oder was und mit
wem du studiert hast. Ich möchte wissen, ob du mit dir selbst allein sein
kannst (frei übersetzt von Gisel Krüger) |
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Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.
Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?" hörte man flüstern. "I wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Sie hatte noch nie einen Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz aus, so erwachsen. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen zu ihr: "Waren Sie Mark's Mathe-Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen."
Nach dem Begräbnis waren die meisten von Mark's früheren Schulfreunden versammelt. Mark's Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen."
Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das Offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Mark's Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt."
Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chuck's Frau sagte, "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist.
Du kannst dies auch tun, indem du diesen Text weitergibst.
Wenn du diese Geschichte bekommen hast, dann deshalb, weil sich jemand
um dich sorgt. Und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt,
dem du etwas bedeutest. Denk daran, du erntest, was du säst. Was
man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. |
| Wir sind hier, weil es letztlich kein entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es für ihn keine Geborgenheit. Solange er fürchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen- er wird allein sein. Wo können wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem Nächsten. In der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar über sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Träume oder den Zwerg seiner Ängste sehen, sondern als Mensch, der Teil eines Ganzen zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden können wir Wurzeln schlagen und wachsen. Nicht mehr allein - wie im Tod - sondern lebendig als Mensch unter Menschen. |
| Gestern - Heute - Morgen
Es gibt in jeder Woche zwei Tage, über die wir uns keine Sorgen machen sollten. Zwei Tage, die wir freihalten sollten von Angst und Bedrückung. Einer dieser zwei Tage ist gestern mit all seinen Fehlern und Sorgen, geistigen und körperlichen Schmerzen. Das Gestern ist nicht mehr unter unserer Kontrolle! Alles Geld dieser Welt kann das Gestern nicht zurückbringen; wir können keine einzige Tat, die wir getan haben, ungeschehen machen. Wir können nicht ein Wort zurücknehmen, das wir gesagt haben. Das Gestern ist vorbei! Der andere Tag, über den wir uns keine Sorgen machen sollten, ist das Morgen mit seinen möglichen Gefahren, Lasten, großen Versprechungen und weniger guten Leistungen. Auch das Morgen haben wir nicht unter unserer sofortigen Kontrolle. Morgen wird die Sonne aufgehen, entweder in ihrem vollen Glanz oder hinter einer Wolkenwand. Aber eins steht fest: Sie w i r d aufgehen! Bis sie aufgeht, sollten wir uns nicht über morgen Sorgen machen, weil morgen noch nicht geborgen ist. Da bleibt nur ein Tag übrig: heute! Jeder Mensch kann nur die Schlacht von einem Tag schlagen. Daß wir zusammenbrechen, geschieht nur, wenn Du und ich die Last dieser zwei fürchterlichen Ewigkeiten - gestern und morgen - zusammenfügen. Es ist nicht die Erfahrung von heute, die die Menschen verrückt macht; es ist die Reue und Verbitterung für etwas, was gestern geschehen ist, oder die Furcht vor dem, was das Morgen wieder bringen wird. HEUTE ist das MORGEN, worüber wir uns GESTERN Sorgen gemacht haben.(Danke,
Iris!) |
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Angst macht Mut von Andrea Schwarz Wer die Angst nicht kennt die Angst will dir helfen hab Vertrauen zu deiner Angst Mut (Danke Daniela) |
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BAUM Alter Junge, Traum, Begleiter, Klug bist Du, wirklich und beständig, So unbeweglich stark - und weich im
Tanz Wenn ich Dich sehe, wird mein irres
Sehnen still Kennst menschendumme Einsamkeit Das weich ist, wild und jung und zart, Verlass mich nie, denn ohne Dich bin
ich verloren Alter Junge, Wegbegleiter, Traum, © sonja schmidt, 2004 |
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HERR DER WELT, DIR SINGE ICH. Alles blüht um mich her, und die Welt ist gesegnet und voll Freude. Dir singe ich! Wie glänzt jetzt der Tau, wie jubeln alle die bunten Vögel, der Gesang der Zwitschernden tönt überall. Alle singen dir zu Ehren, dem Erschaffer des Alls, dir, der Gott ist. Du allein bist die Quelle des Gesanges, denn das Lied wurde im Himmel geboren. Ach nur im Himmel lässt seine Stimme strahlen Der liebliche Vogel der Götter,und die heiligen Vögel jubeln im Wechselgesang zum Preise des, der die Welt geschaffen. Mein Herz hört die Stimmen. Und ich will alle dunklen Schleier Der Vergangenheit den Winden geben, damit auch mein Seufzen aufsteigt in den unendlich leuchtenden Himmel, hoch hinauf, und mitklingt, wo die gelben Kolibris singen zum Preise des Gottes der Himmel. Ach, ich will nicht weinen auf Erden. Verfällt nicht das Haus irdischer Träume? Ach, ich weiß, was immer die Erde trägt, muss enden, wie hier unser Leben endet. Lass mich singen zu dir, du Grund des Alls, im Himmel möge meine Seele dir singen, dass du sie freundlich ansiehst, du, durch den wir leben. Altmexikanischer Hymnus Im Andenken an Dr. Ingo Gerstenberg |
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Die wirklich wichtigen Dinge im Leben: Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen und schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten. Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. ,,Nun", sagte der Professor zu seinen Studenten: ,,Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Menschen die Sie mögen, Ihre Träume, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder - Dinge, die, wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben, - ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Problemchen, Dingen die einen ärgern, o.ä. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für
die Kieselsteine, achten sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit
geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.. Achten Sie zuerst auf die
großen Steine - sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest
ist nur Sand." |
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Wer bin ICH? Ich bin Ich Der Geist in der Flasche Ich bin die Wahrheit Nach den Enlightment Intensive (in Andenken an Karin, die uns über lange Jahre nah stand, gestorben am 22.05.2003) |
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