Gästebuch

Ehrung von Siggi

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Hauses,

heute möchten wir gerne eine schöne Neuigkeit mit Euch teilen; viele von Euch kennen Siegfried Huhn (Siggi) von Begegnungen in unserem Zentrum. Er ist Dozent für Suchtprävention und Altenpflege, Autor mehrerer Fachbücher und hat wesentlich an einer Untersuchung zur Aufdeckung von Misständen in Altenheimen mitgewirkt. Ihm wurde nun das Bundes-Verdienstkreuz verliehen. Wir finden diesen Preis für Siggi`s Lebenswerk mehr als verdient und freuen uns mit ihm. Herzlichen Glückwunsch lieber Siggi!

Herzliche Grüße

Julia und Jeff

Stille

Mögest Du glücklich sein. Mögen alle Menschen glücklich sein. "Es" ist immer noch "unfaßbar". Offenbar ist immer noch Zeit für Schweigen, Beten, Weinen, Meditieren, Atmen. Durch den Garten - durch den Wald gehen, barfuß sein. Manchmal Tanzen, Schütteln, Springen, Beben, Zittern, Klopfen, Weinen, Flüstern & Schrein: Stille atmen. Friede sei mit Dir und liebende Güte. Und immer noch Hilde Domin, wie ich "neulich" schrieb (Anfang Mai) schon. In diesem Sinne_Seid umärmelt_

Herzliche Grüße!

Liebe Julia, lieber Jeff, liebe MitbonderInnen,

schicke einen herzlichen, etwas sehnsüchtig-traurigen Gruß in die Runde - an alle freundlichen, mitfühlenden und kritischen WegbegleiterInnen der letzten Jahre. Ich vermisse die berührenden Workshoperfahrungen mit Euch!
Das Gute am Schlechten: derzeit nicht in einem Kraichgau-Workshop "auftanken" zu können, erinnert mich daran (zumindest ab und zu...), meine eigenen Hürden im Alltag zu überwinden, ehrlicher und mutiger zu sein, um mich verbundener mit anderen zu fühlen.

Lasst es Euch gut gehen,
Regina

Dieselben Übungen im anderen Gewand_Wonnemonat Mai

Vor ca. 4 Wochen schrieb ich hier etwas über "zusätzliche Rauhnächte, Einkehr & Besinnung".
Julia hatte mir derweil (-; "grünes Licht" ;-) gegeben, daß ich hier sehr gern etwas teilen möchte.

Und zwar gibt "es" auch sog. "leichte Verläufe". Z.Bsp. bei manchen fällt ("trotz" Diagnose/Test) nur der Geschmacks- & Geruchssinn für 1 Weile aus. Wieder andere waren Ende Januar noch gemeinsam in einer Reha & sehr viele hatten dort sehr plötzlich, sehr starke aber kurze Erschöpfung, ziemlich langanhaltenden Husten etc., was sie so noch gar nicht kannten, sagten sie.
Der Reha-Kurarzt riet allen zur sofortigen Entspannung, Ruhe, gute Ernährung, Schlafen, Wärme, Trinken & Spazierengehen! An den med. Verordnungen & Maßnahmen konnten viele, stark geschwächt für paar Tage nicht teilnehmen.

Da aber viele Kurgäste sehr um ihren Reha-Platz dort gekämpft hatten, waren sie alle insgesamt so glücklich endlich dort sein zu können. Trotz aller Symptome fühlten sie sich rundum gemeinsam nicht einsam (!) wohlbehütet & miteinander gut gesehen, angemessen umsorgt, versorgt.

Ich denke, das sind wichtige Schlüssel zum Verständnis: Nichts verschleppen. Anzeichen direkt spüren, sich selbst für-wahr-nehmen. Sich selbst & jedes Symptom zügig ernst nehmen. Sofort sehr schnell "runter-touren".

Daß "es" 1 sehr große soziale, psychosomatische (u. vor allem indiv. variable!) Komponente hat.
Daß ein "flächendeckendes" (generalisierendes) Verständnis überhaupt nicht angemessen ist.
Die (eigentlichen) Herausforderungen sind (stiller Natur!): sich selbst (und anderen) ver-geben, Individualität, Psychodynamik & Feinabstimmung.

Aber das alles ist ja für (uns) "Bonder*innen" ja nun wirklich nichts Neues. Immer wieder ("nur") dieselbe "Übung", die gleiche "Lektion" im anderen "Gewand".

Ich glaub irgendwo hier auf diesen Seiten fand ich / wieder mal:

Hilde Domin:
Es kommt die Nacht, da liebst Du
nicht, was schön ist.

Nicht, was steigt
was schon fallen muß.

Nicht, wo Du helfen kannst
wo Du hilflos bist.

Es ist eine zärtliche Nacht,
die Nacht da Du liebst,
was Liebe nicht retten kann."

Danke.

Frohes Osterfest

Liebe Julia, lieber Jeff, liebe Mitbonder,
ich wünsche euch allen auch ein Frohes Osterfest 2020.
Mit herzlichen Grüßen
Lutz

Ostergruß

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Hauses,

mit diesem schönen Gedicht von Hilde Domin schicken wir Euch ganz herzliche Grüße aus dem wunderschön blühenden Kaichgau und wünschen Euch eine lebendige, erfüllte Zeit und ein frohes Osterfest,

Julia und Jeff

Geh aus mein Herz_Einkehr im Frühling

Danke für das Stichwort "Sicherer Ort":
Neulich telefonierte ich nach langer-langer Zeit mit einer ("alten") "Bonding-Bekannten". Das vertrauensvolle Telefonat (als wäre keine Pause gewesen) gab mir Anlaß, etwas zu spüren, teilen zu können & zu wollen:

Ich hörte mich in dem Telefongespräch sagen, daß ich mich immer noch (mein Bonding Beginn war 2001) in den großen Gruppenraum im ZiK "hineinversetzen" kann: Als (m-)einen sicheren Ort. PS. Könnte man vielleicht (nur) das Känguruhbild hier auf die Homepage "stellen"? Aber vllt. ist es auch hier schon irgendwo. Nunja, in meinem Inneren ist es jedenfalls.
Danke_Danke_Danke_dafür.

Eigentlich schreibe ich hier immer nur zur Weihnacht. Aber wir haben zZt. so etwas wie zusätzliche "Rauhnächte": "Einkehr & Besinnung" im Frühling.

"Geh aus mein Herz' und suche Freud". Herzlich, Kerstin.

der sichere innere Ort

liebe julia, lieber jeff,
zunächst für mich und in folge auch für meine klientInnen habe ich vor kurzem eine metapher (wieder-)‚entdeckt‘,
die ich sehr hilfreich finde. 'der sichere innere ort'
das meiste davon hab ich bei, mit + von euch gelernt, in den workshops und begegnungen.
hug,
gert


Ein sicherer inner Ort

in Zeiten der Verunsicherung, der Angst + Bedrängnis tut es gut, einen 'sicheren inneren Ort' aufzusuchen.
dieser ort ist gekennzeichnet durch freiheit

von Imperativen „ich muß, ich soll, …“

von Beschleunigung „tempo, schneller, weiter, sofort ...“

von Generaliserungen „überhaupt, immer, alles, …“


Annäherung und Zugang zum' inneren sicheren Ort' ermöglichen Einstellungssätze wie

ich bin gut (genug) so wie ich bin.

ich bin stinknormal und liebenswert.

alle meine gefühle sind in ordnung.
ich kann lernen, meine Gefühle wahrzunehmen, zu benennen, zu verstehen, zu beeinflussen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.


und wir können diesen Ort immer wieder aufsuchen, pflegen und kultivieren.

Die Welt nach Corona - Gedanken eines Zukunftsforschers

Dieser Text des Zukunftsforschers Matthias Horx zur aktuellen Krise ist Mut machend und sehr lesenswert.

www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/ Matthias Horx

Herzliche Grüße,

Julia

Wir bleiben mit Euch verbunden

Liebe Freundinnen und Freunde unseres Hauses,

wegen der aktuellen Corona-Situation war es bisher notwendig, alle geplanten Workshops und offenen Abende abzusagen, was uns sehr leid tut. Es ist eine schwere Zeit für alle und wir hoffen, dass die erzwungene Verlangsamung auch etwas Gutes für die Menschen hat. Das folgende wunderbare Gedicht von Hilde Domin und einige Gedanken dazu von Alfred Meyer, dem Vorsitzenden des Förderkreises für Ganzheitsmedizin, möchten wir gerne mit Euch teilen;
Wir grüßen Euch ganz herzlich und bleibt gesund!

In herzlicher Verbundenheit
Julia und Jeff


Zärtliche Nacht

Es kommt die Nacht -
Da liebst du

Nicht was schön -
Was hässlich ist.

Nicht was steigt -
Was schon fallen muss

Nicht wo du helfen kannst -
Wo du hilflos bist.

Es ist eine zärtliche Nacht -
Die Nacht da du liebst

Was Liebe Nicht retten kann.


Gedanken zu diesem Gedicht von Alfred Maier, Vorsitzender des Förderkreises für Ganzheitsmedizin in Bad Herrenalb -

Dreimal streicht das Gedicht kommode Liebeswünsche durch.
Nicht dem Schönen, das wir begehren, gilt unsere Liebe.
Und nicht dem Aufstieg und Erfolg, den wir so gerne verehren.
Und auch nicht dem eigenen Machertum und dem raschen Helfenwollen.
Nein, der Liebe bedarf, dass unser Leben der Vergänglichkeit unterworfen ist, konkret,
dass wir vergänglich sind und unsere Zeit schwindet.

Es kommt die Nacht! Ganz lapidar wird das einfach festgestellt und vor uns hingestellt: Es gibt neben lichtvollen, hellen Tagen, die wir hoffentlich bewusst wahrnehmen und die uns zu erfreuen vermögen, dunkle Zeiten, die schwer auf uns lasten können.
Zu unserem Menschsein gehört, dass es nicht nur Schönes mit sich bringt, sondern auch ängstigt, verwirrt, uns beeinträchtigt. Es geht nicht immer nur aufwärts, es gibt nicht nur Erfolge zu feiern. Abstürze, Niederlagen und Krisen können uns plötzlich und mehr als uns lieb ist, in Beschlag nehmen. Auch Gegenwind kann uns um die Ohren blasen. Und manchmal ist da einfach nichts zu machen. Wir stehen an. Ohnmächtig müssen wir erleben, dass da oder dass uns nicht zu helfen ist.

Das Gedicht lädt uns ein, daran nicht zu verzweifeln. Ja, mehr, es lädt uns ein, ganz aufmerksam zu werden und zu spüren und zu erleben, dass wir fähig sind, von innen heraus das, was da alles auf uns zukommt, zu lieben.
Ganz schlicht heißt es da: Es kommt die Nacht, da liebst du .....

Zärtliche, schlichte, leise, stille Liebe tief in uns hilft auszuhalten, dabei zu bleiben, standzuhalten. Dazu, so sagen es die Worte des Gedichts, sind wir, wenn die Zeit da ist, wie selbstverständlich plötzlich fähig: Es darf so sein, wie es ist.
Nur, manchmal ist das ein langer Weg, bis wir unsere Nächte als zärtliche erleben und die Liebe darin entdecken und spüren.

Trost in Zeiten von Corona

Liebe Sinsheimer

in der enthaltsamen Zeit als Trost schaut euch doch mal auf you tube
Catarina Ascensão & Estas Tonne @ Andanças [2014] BlindSight Journey
an. Es erinnert an Zeiten die hoffentlich bald wieder kommen.

Weihnachtsgruß

"Weil du in deiner Mitte niemand unterjochst
und nicht mit Fingern zeigst
und nicht übel redest,
sondern den Hungrigen dein Herz finden läßt
und den Elenden sättigst,
darum wird dein Licht in der Finsternis aufgehen
und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.

Und der Herr wird dich führen
und dich sättigen in der Dürre
und dein Gebein stärken.

Und du wirst sein wie ein bewässerter Garten
und wie eine Wasserquelle
der es nie an Wasser fehlt.

Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden
was lange wüst gelegen hat.
und du wirst wieder aufrichten
was vorzeiten gegründet ward;
und du sollst heißen:
"Der die Lücken ummauert und die Wege ausbessert,
daß man da wohnen könne."

aus Jesaja 58

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest
und ein gesundes und sinnerfülltes Neues Jahr!

Herzlich, Julia und Jeff

Es ist wieder DIESE Zeit

Es ist wieder Zeit, Danke zu sagen.
Seit ca. 18 Jahren bin ich nun "dabei"; mal hier oder mal dort; mal näher oder mal ferner, mal mehr, mal weniger, wiederkehrend, sich erinnernd, "mäandernd" - in wachsenden Lebens-Ringen. Danke, daß Ihr / alle / immer wieder, immer noch / weiter "DEN" / diesen / Raum haltet, inne-halte. Leise dem "Vogel die Hand hinhalten": Danke-Danke-Danke. Es gibt Seelen, die ahnen nicht, können sich nicht vorstellen, daß es "so etwas" braucht. Allerseits eine gute bzw. schöpfungsvolle "Transit-Zeit" und Wintersonnenwende - wünscht herzlich Kerstin.

Danke

Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder unter "Dies und Das" gestöbert.

Danke für die vielen wunderbaren Buch-Hinweise, Geschichten und Sprüche.

Ganz besonders hat mich heute erreicht:
"Ich hatte in meinem Leben viele Probleme. Die meisten davon sind nie eingetreten."
Mark Twain
und das Aloha Buch ...

aus Berlin, Bonding Grüße von Astrid Vlamynck

Noch mal für dich liebe Hannah H.!

Meine Adresse: prima.libelle et gmx.at
Martha

Horoskop

Liebe Hannah H. vom Silvesterworkshop 2018!

Ich habe leider keine Astrodaten mehr von dir, falls du nach wie vor Interesse hast, müsstest du mir diese zukommen lassen, dann schau ich gern mal rein!
Ich hoffe du hast eine gute Zeit, herzliche Grüsse und alles Liebe!
Martha

ein dickes DANKESCHÖN

Liebe Julia, lieber Jeff, liebe Silvestergruppe,
es war sooo wunderschön für mich gestern mit Euch den Abend zu verbringen. Gut genährt und das Lachen noch im Körper bin ich nach Hause gefahren. Berührt haben mich all jene, die mir sagten: Schön, dass Du geblieben bist.
Ich fühle mich wirlich reich beschenkt, dadurch, dass ich Euch und Euren magischen Ort als Teilnehmerin und Köchin genießen darf.
Gaby The Cook

Emporklimmen

Schöne Grüße aus der Mitte der Rauhnächte: Heut bin ich aufgewacht und hab an Euch gedacht; viele Jahreswechsel hab ich "bei" Euch - und "mit" - all Euch anderen dort - verbracht.
Außerdem ist mir grad gestern ein Zitat wieder begegnet:
"Ihr sagt: ,Der Umgang mit Kindern ermüdet uns.' / Ihr habt Recht. Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen. Hinuntersteigen, uns herabneigen, kleiner machen.' / Ihr irrt Euch. Nicht das ermüdet uns. Sondern, daß wir zu ihren Gefühlen emporklimmen müssen. Emporklimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen, um nicht zu verletzen." (Janusz Korczak). //
In diesem Sinne; Herzlich, Kerstin L.

Auch für 2019 ...

…wünsche ich uns allen viel Gier nach Neuem … und einen achtsamen Blick auf die Vielzahl der Möglichkeiten

eine Woche im Glück und mehr

die erste Woche nach einem Bonding Wochenende war wie im Glücksrausch - ich bin gelassener Auto gefahren, ich habe meine Zähne gründlicher geputzt, ich habe mir überhaupt mehr Zeit gelassen und hatte dennoch welche übrig, ich lächle mehr, sage ein wichtiges Nein ruhig, bin körperlich nicht mehr verspannt, kann mich ernstgemeint entschuldigen, gebe einen geliebten Dienst auf, der mir nicht mehr gut tut, habe meine Arbeitszeit ein klein wenig reduziert und freue mich wie beim Schuleschwänzen darüber....
Nach dieser Woche hat es sich natürlich normalisiert, aber ich weiß jetzt wieder, wie es sich anfühlt, wenn man sich selbst mag und entdecke plötzlich mehr Entscheidungsmöglichkeiten! Ein Geschenk! Dankeschön!

Erinnnerungen an Chuck / Dankbarkeit und große Freude über Euren wunderbaren Platz

Liebe Julia, habe im Gästebuch gelesen, was Jeff zu Chuck geschrieben hat...Du hattest ja in unserem so sehr schönen "Oktober-Sommer-Telefonat" von neulich davon gesprochen, dass Du Dich auch noch einmal daran erinnert hast in welchem Jahr "der guten alten free clinic-Zeit" wer wann wo war und was er gemacht hat. Nun ist Jack gestorben am 7.Oktober 2018, genau einen Tag nach meinem Geburtstag. Ich bin sehr traurig darüber und erinnere mich in Dankbarkeit, dass ich ihn erleben durfte... den Heidelberger Chuck, den Chefarzt Chuck (Leiter einer Klinik in Süddeutschland), den "einfach so wie er war Chuck", den ökologisch in der Nähe von Waldshut dörflich regional und "überdörflich" engagierten,- den "Frauen-Männer-Selbstliebe"-Chuck (ich habe noch seine letzte Homepage runtergeladen) und eine CD zum Thema "Selbstliebe" von meinem inzwischen auch schon verstorbenen Freund Roberto Hohrein geerbt (...Text von Chuck mit einer der Amina Wilke ähnlich klingenden Stimme gesprochen, von Georg Deuter musikalisch begleitet ). Liebe Dich selbst und genieße Dein Leben..."vom ersten bis zum letzten Atemzug" den er ja jetzt getan hat...Ja, irgendwie war ich sehr dankbar, dass mit dieser CD für mich noch etwas "Materielles" von ihm übrig blieb. Somit: Lass uns das Leben feiern und genießen und in Liebe miteinander verbunden sein...Die Welt hat Glück, dass es Euch gibt... Ihr Frau und Mann, Liebende, Eltern, Großeltern, in meinem Herzen auch so etwas wie Weggenossen und der Platz im Kraichgau ist ganz wunderschön...Sommerwiesen-Blumen-Grün...Seid ganz lieb umarmt von Eurer guten alten und noch so lebendigen Rosie Knop Körperpsychotherapeutin und Improvisations-Theaterfrau aus Heidelberg

Danken

möchte ich all den vielgestaltigen Teilnehmern der Bonding-Gruppen im ZIK, die soviel Liebe mitbrachten, dass ich das Licht meiner Liebe im mir entdecken, schützen und leuchten lassen konnte. Ich habe seit meinem 19. Lj. Gruppen- und Einzelselbsterfahrung, -therapie und -ausbildung gemacht, aber nie war es so innig, wie in eurem "LebensHaus" im Garten im Kraichgau, dem ich noch Jahre wünsche, bereit, Menschen wie mich einige Tage aufzunehmen, um mich der Tiefe meiner Seele und meinen Zuneigung zu euch zuzuwenden. diefarbeblauätwebde

Dr. Karl Geck

Danke liebe Erika, ich habe bereits vor einigen Tagen von einem Freund die Nachricht erhalten, dass Karl (Chuck) gestorben ist. Er war ein alter Weg-Gefährte.
Chuck war ein mutiger, visionärer Mensch, der mit der bisherigen gesellschaftlichen Entwicklung unzufrieden war und etwas ändern wollte. Im Frühjahr 1972 hatte er die Free Clinic in Heidelberg gegründet, um drogengefährdeten Jugendlichen schnelle und unbürokratische Hilfe geben zu können. Dabei ging es ihm nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um den Willen zur Ehrlichkeit, Verantwortung und Solidarität.
Kennen gelernt hatten wir uns im September 1972. Bereits während meiner Studienzeit in Berkeley hatte ich verschiedene Methoden der humanistischen Psychologie kennengelernt und Encounter-Gruppen, im Rahmen der Universität, geleitet. Als ich im Frühjahr 1972 nach Heidelberg kam, bot ich hier ebenfalls Encounter-Gruppen an. Chuck hatte bereits von den, vor allem in den Vereinigten Staaten und in den Niederlanden entstehenden „Human-growth“ Centers gehört. Er fragte mich, ob ich bereit wäre in der Free Clinic, parallel zur Praxis ein Gruppenprogramm, in dem diese neuen Methoden stattfinden und neue Gruppenleiter ausgebildet werden könnten, aufzubauen. Ich nahm dieses Angebot gerne an, gleichzeitig zog ich in die WG nach Wieblingen, wo die Free-Clinic MitarbeiterInnen gemeinsam ein Haus bewohnten, mit dem Wunsch eine neue, alternative Form des Zusammenlebens auszuprobieren.
Chuck war ein Visionär auf der Suche nach „ Möglichkeiten eines anderen, befriedigenderen Modus des menschlichen „Lebens-Zusammenlebens-Zusammenarbeitens“. Erst als Julia und ich 1975 nach Jagsthausen zogen, haben wir uns nur noch sporadisch getroffen, auf Festen von gemeinsamen Freunden oder bei Veranstaltungen. Das letzte mal sahen wir uns auf seinem 70. Geburtstag. Karl war ein großartiger, engagierter Mensch, der hellhörig war für neue gesellschaftliche Bewegungen und der sich auch selbst immer wieder in Frage stellte. Ich habe ihn sehr geschätzt und gemocht und bin traurig, dass er gegangen ist. „Der Garten wird leerer“.
Jeff

Liebe Julia, lieber Jeff!

Ich weiß nicht, wie ihr noch zu Karl Geck gestanden seid. Ich möchte euch sagen, dass er am vergangenen Sonntag verstorben ist.

Herzlichen Glückwunsch

Lieber Jeff, liebe Julia,
in Gedanken bin ich heute auch dabei, wenn ich auch nicht wirklich dabei sein kann,
aber ich gratuliere euch von ganzen Herzen zu diesen Geburtstag.
Und ich hoffe, dass es noch lange möglich ist zu euch zu kommen.
Vielen Dank für den tollen Raum ( in mehrfachen Sinne) den ihr kreiert habt.
Alles Liebe von Angelika

Bonding Psychotherapie
seit 1978

Mitglied in der
Deutschen Gesellschaft
für Bonding Therapie e.V.